Ginda

 
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Mundart Ginda
Günter Krause (Ginda ohne H) aus dem schwäbischen Heilbronn sieht es als seine Mission an, den schönen Namen "Ginda" zu erhalten.
Denn viele alte Namen gibt es wieder. Nur nicht den Allerschönsten. Sein Appell gilt daher an alle werdenden Eltern:
Leit, nennt eier Kinda wieda Ginda. Denn Ginda ist ein Name fürs Leben.
Natürlich schreibt man Ginda anders als man spricht. Günter ohne oder Günther mit H war in den 1920er Jahren der beliebteste Jungenname. Bis 1970 war Günther sehr beliebt und rangierte noch unter Rang 10. Dann verschwand der Vorname Günter gänzlich aus der Hitliste der beliebten Namen. Günther oder auch Gunther bedeutet so viel wie der Held im Kampfe, oder Kämpfer im Heer. Der Held gefällt einem Günter natürlich besser.

In seinem schwäbischen Mundart Stück "Ginda - ein Name fürs Leben" erläutert Günter Krause die Vorzüge des langsam aussterbenden Männernamens. Ginda klingt gut und läßt sich auch auf schwäbisch nicht falsch aussprechen. Ginda ist sich sicher: Nach Otto, Julius, Paul kommt bald die Generation Günter.

Frisches Brot
Was schätzen Sie wie oft ein Schwabe innerhalb eines Jahres in den Genuss von frischem Brot kommt?
Tipp von Ginda: Weihnachten isch öfters.
Auch darüber hat Ginda ein Stück in schwäbischer Mundart geschrieben. Denn etwas liegt ihm schwer im Magen:
Das alte Brot von vorgestern.

Ginda & Berta
In seinen Stücken beleuchtet der Kirchhausener Günter Krause aus Heilbronn den Alltag im nördlichen Schwabenländle. Dabei steht im Berta, eine moderne schwäbische Hausfrau, mit guten Tipps gerne zur Seite, nicht nur im Leben sondern auch auf der Bühne. Ginda & Berta kämpfen mit den Tücken des täglichen Lebens. Manchmal sind es ganz simple und banale Fragen, die die beiden bechäftigen. "Was soll ich morgen bloss wieder kochen?" Eine Frage die sich so manche Hausfrau tagtäglich stellt. Oder "Welches Kleid ziehe ich bloss an?"
Natürlich war fürher alles besser. Auch der Büchsenöffner für die Dose Leberwurst. Ritsch, ratsch und die Büchse war offen. Aber heut? Keiner funktioniert. Der Ginda und d´Berta ärgern sich. "Sind wir wirklich zu blöd um eine Büchse leberwurst auf zu machen?", fragt Berta. Aber wie in jedem guten Stück gibt es auch hier ein Happy End, beziehungsweise eine offene Dose.

Das Repertoire von Ginda & Berta umfasst viele Bereiche. Immer wieder kommen neue Stücke dazu. Günter Krause schreibt auch persönliche Stücke für Geburtstage oder Jubiläen in schwäbischer Mundart nach Vorgabe. Infos gibts es unter krause@gutsign.de